Arie
Eine Arie ist ein Lied in der klassischen Musik. Es wird von einer einzigen Person vorgetragen, also nicht von einem Chor. Die Begleitung durch ein Musikinstrument oder ein ganzes Orchester erklingt weniger laut, damit man die Arie gut hört. Eine Arie kann ein Mann oder eine Frau singen. Das Wort „Arie“ kommt aus dem Italienischen und bedeutet Luft.
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Eine Arie aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“
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Eine Arie für Tenor aus Wagners Oper „Die Meistersinger“
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Brandenburgisches Konzert, Nr. 3
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Aus Puccinis Oper „Madama Butterfly“
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Die meisten Arien gehören zu einer Oper oder sonst zu einer langen Komposition. Es gibt aber auch Konzertarien. Das sind eher kurze Gesangsstücke, die man zwischen andere Musik, Gedichte oder andere Vorträge einstreut. Dies soll zur Auflockerung dienen oder um zu zeigen, wie gut der Sänger singen kann. Solche Arien schrieb vor allem Wolfgang Amadeus Mozart.
Arien erzählen keine Geschichten, wie es viele andere Lieder tun. Arien wollen Gefühle oder eine besondere Stimmung darstellen, zum Beispiel Liebe oder Freude, aber auch Wut oder Rache. Eine kürzere Arie nennt man Ariette.
- Opera stars Leontyne Price and Robert Merrill deliver an aria at topping-out ceremonies for the new Metropolitan Opera House at Lincoln Center (LOC) - Flickr - The Library of Congress.jpg
Im Jahr 1964: Zwei Opern-Stars schmettern eine Arie vor einem neuen Konzerthaus in New York.
- Concert van Maria Callas in het Concertgebouw te Amsterdam, Maria Callas bedankt, Bestanddeelnr 910-5167.jpg
Die Sopranistin Maria Callas war für das Singen von Arien bekannt.
- Jaarlijkse RAI-concert van Concertgebouw-orkest olv Bernard Haitink mmv so, Bestanddeelnr 926-4992.jpg
Eine bekannte Sopranistin war auch Anneliese Rothenberger.
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